Forstwegebau

Schutzwaldmodellierung – ein Werkzeug für die Praxis? (4. November, 9 – 16 Uhr, BFW, Wien)

Schutzwaldmodellierung – ein Werkzeug für die Praxis? (4. November, 9 – 16 Uhr, BFW, Wien)

Schutzwälder dienen in einem erheblichen Ausmaß auch dazu Elementargefahren hintanzuhalten; sie haben einen nicht unwesentlichen Anteil daran, dass Siedlungen und Infrastruktureinrichtungen vor Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlag und anderen Massenbewegungen geschützt sind. Im Rahmen des kommenden Hofburggespräches wollen wir daher am 4. November 2015 dem Thema „Schutzwaldmodellierung – ein Werkzeug für die Praxis?“ besondere Aufmerksamkeit schenken. Referenten aus Niederösterreich, der Steiermark und Tirol werden zunächst einen Einblick in ihre jeweiligen Erhebungen und Analysen geben. In einem Meinungsaustausch sollen Erfahrungen, praktische Relevanz, sowie Nutzen für den Forstdienst, die Raumplanung und andere einschlägige Institutionen eingehend diskutiert werden.

Programm

Dr. Karl Kleemayr (Institut für Naturgefahren, BFW): Begrüßung
Dipl.-Ing. Josef Fuchs (Landesforstdirektion Tirol): Einführung in die Thematik
Dipl.-Ing. Frank Perzl und Dipl.-Ing. Andreas Huber (Institut für Naturgefahren, BFW): Die österreichweite Simulierung des Objektschutzwaldes des BFW
Dipl.-Ing. Ilse Wollanksy (Abt. Raumordnung, Niederösterreichische Landesregierung): Gefahrenhinweiskarte für gravitative Massenbewegungen in Niederösterreich
Dipl.-Ing. Herwig Schüssler (Landesforstdirektion Steiermark): Die Naturgefahrenhinweiskarte für die Steiermark, Teil 1: strategische Überlegungen
Mag. Herwig Proske (Joanneum Research): Die Naturgefahrenhinweiskarte für die Steiermark, Teil 2: praktische Umsetzung
Dipl.-Ing. Manfred Kreiner (Landesforstdirektion Tirol): Schutzwaldmodellierung – Planungsgrundlage für die forstliche Praxis?
Veranstaltungsort

Mittwoch, 4. November 2015, 9:00 – 16:00 Uhr
Bundesforschungszentrum für Wald, Festsaal, 1. Stock
Seckendorff-Gudent-Weg 8, 1130 Wien

BFW Info